Dunkelnebel

Dunkelnebel verschlucken das Licht dahinterliegender Sterne und zeichnen sich als schwarze Strukturen ab. Diese Seite zeigt alle Dunkelnebel, die ich bisher fotografiert habe – jeder mit eigener Objektseite.

Dunkelnebel sind die Schattenrisse des Himmels. Sie leuchten nicht und reflektieren auch kein Licht – stattdessen schlucken dichte Wolken aus kaltem Gas und Staub das Licht der dahinterliegenden Sterne und zeichnen sich als tiefschwarze Strukturen vor dem helleren Hintergrund ab. Gerade vor dem dichten Sternfeld der Milchstraße entfalten sie eine eindrucksvolle Wirkung. Die Bandbreite reicht von einzelnen Globulen aus dem Barnard-Katalog bis zu ausgedehnten Dunkelwolken-Komplexen. Dunkelnebel sind oft die Geburtsstätten künftiger Sterne und treten häufig gemeinsam mit Reflexions- und Emissionsnebeln auf. Fotografisch verlangen sie vor allem eines: einen wirklich dunklen Himmel und saubere Daten, denn ihre Wirkung lebt vom Kontrast zum umgebenden Sternenfeld. Lichtverschmutzung und Bildrauschen lassen die feinen Strukturen schnell verschwinden. Diese Seite versammelt alle Dunkelnebel, die ich bisher fotografiert habe. Klick dich in das jeweilige Objekt, um mehr darüber zu erfahren und alle Astrofoto-Beiträge zu sehen, in denen es vorkommt.

Barnard 33 – Pferdekopfnebel

Barnard 33 – Pferdekopfnebel

Der Pferdekopfnebel ist ein auffälliger Dunkelnebel im Sternbild Orion und erreicht seine jährliche Kulmination zur astronomischen Mitternacht sowie die beste Beobachtungszeit Mitte Dezember.

LDN 1089

LDN 1089

LDN 1089 ist ein Dunkelnebel im Sternbild Kepheus und erreicht seine jährliche Kulmination zur astronomischen Mitternacht sowie die beste Beobachtungszeit Ende Juli.