Orionnebel, Feb’21

Ein Abend mitte Februar 2021. Der erste Abend unter sternklarem Himmel mit meinem ersten Apo. Das erste Mal auf der Jagd und der Neugierde nach dem ersten Deep Sky Objekt.
Das allererste Foto mit einem sichtbaren Objekt war der Orionnebel. Es kam mir wie ein Wunder vor.

Es war tatsächlich der erste Abend mit meinem kleinen neuen APO, einem Vixen ED80sf, auf einer erwachsenen Montierung, der Skywatcher HEQ5 Pro. An diesem Abend war bei so vielem der erste Versuch.
Ein kleines Wunder, dass ich meine ersten Deep Sky Objekte zu Gesicht bekam.

Das erste Mal eingenordet. Das erste Mal eine Montierung an einem PC. Das erste Mal eine DSLR an einer PC Steuerung. An diesem Abend habe ich meine alte CANON EOS 1000D verwendet, in Ermangelung einer Steuerungsmöglichkeit meiner CANON EOS M100.

Nach viel Gefummel und Gestochere (von Platesolving war ich damals weit entfernt) im Dunkeln kam ein Bild mit einem Objekt auf den Bildschirm welches nicht einfach nur ein Sternenfeld war. Es war der Orionnebel. Spätestens in diesem Moment war es um mich geschehen.

Es entstand später ein Bild in der Nachbearbeitung, welches sich nicht wesentlich von den Einzelfotos auf der Kamera unterschied.
Es waren vermutlich 4 Einzelbilder mit je 60s Belichtungszeit bei ISO 1600. Keine BIAS, keine DARKS, keine FLATS.

Es gab später noch ein zweites Obkjekt. Klar, in den nächsten Monaten war Ausprobieren und Lernen angesagt.

Erfahrungswerte

Es war das 1st Light. Für das Teleskop und auch für mich. Alles war neu und jeder Handgriff war eine neue Erfahrung.

Die wichtigste Erfahrung des Abends: Es klappt!
Holprig und stümperhaft. Aber es klappte. An dem Abend machte ich einige wenige Fotos.
Auch das Stacking danach war neu. Post-Processing und Stretching waren neue Begriffe für mich und Google war mein Freund.

Das hier gezeigte Ergebnis ware mein erstes Deep Sky Objekt. Damals gestacked mit Deep Sky Stacker und ein bisschen gestreckt mit Gimp.

Über Guiding etc. habe ich da noch nicht nachgedacht …
Wie das Star-Alignment funktioniert oder gar sowas wie Platesolving waren mir gänzlich unbekannt. Ich habe auf der Sternenkarte einfach mal links und rechts neben das gewünschte Objekt gezielt – in der Hoffnung es zu treffen.

Aber am Ende war ich war happy und der Astrofotografie verfallen.

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