Die Sitzung ist schnell dargestellt: Selten baue ich das Equipment auf um damit ausschließlich den Mond zu fotografieren. So auch dieses Mal: Vor der eigentlichen Deep-Sky Session, es müsste Messier 101 gewesen sein, habe ich mit drei verschiedenen Belichtungszeiten den Mond mit jeweils etwa 150 Einzelframes aufgenommen.
Den eigentlichen Schwerpunkt wollte ich dieses Mal, durch die schmale Sichel, auf die dunkle Seite des Mondes richten. So habe ich – ähnlich wie in der der klassischen HDR Fotografie – die helle und die dunkle Seite des Mondes getrennt voneinander aufgenommen – mit jeweils etwa 150 Aufnahmen.
Im Entwicklungsprozess habe ich dann versucht die beiden unterschiedlichen Bereiche separat voneinander in Autostakkert zu kombinieren. Bei der Sichel ist mit das, wie zu erwarten, gut gelungen. Die dunkle Seite war dann leider noch zu kurz belichtet und zu dunkel, sodass ich hier mit einem Einzelbild gearbeitet habe. – Es wird einen zweiten Versuch geben.
Beide Bilder haben ich dann mit Ebenen- und Maskentechnik in Affinity Photo kombiniert. Je nach Bildschirm und Umgebungshelligkeit kann man das von der Erde reflektierte Licht ganz gut auf der dunklen Fläche des Mondes sehen.
Volle Auflösung auf Astrobin:
Sitzungsdetails:
| Teleskop | Vixen VC200L |
| Brennweite | 1800mm |
| Korrekturlinse | – |
| Kamera | Canon EOS R |
| Filter | Bayer Matrix RGGB |
| Montierung | Skywatcher HEQ5 Pro – Riemen und Hypertuned |
| Guiding Equipment | – |
| Guiding Kamera | – |
| Aufnahmedatum | 30.04.2025 |
| Belichtungszeit Lights | Helle Seite: 150x 1/125s, Dunkle Seite: 1x 1/2s |
| Kalibrierungsframes | – |
| Empfindlichkeit | ISO 1600 |
| Entwicklungsdatum | 05.05.2025 |
| Software Stack | Stellarmate OS, PIPP, AutoStakkert, Affinity Photo |
| Aufnahmeort | Koblenz, Deutschland |

















