Messier 34 ist ein lockerer, aber auffälliger Sternhaufen, der aus etwa 100 Sternen besteht, darunter mehrere helle blau-weiße Sterne, die auf Weitfeldaufnahmen besonders hervorstechen. Er erstreckt sich über etwa ein halbes Grad am Himmel und ist ein attraktives Ziel für mittlere Brennweiten oder Teleobjektive. Der Haufen liegt im Band der Milchstraße, umgeben von einem reichen Sternenfeld, das auf Astrofotografien eine detaillierte und farbintensive Kulisse bildet. Astrofotografen heben M34 oft durch seinen Kontrast zum dunkleren interstellaren Medium hervor, was tiefe, strukturierte Bilder mit jugendlicher Energie erzeugt.
Namen und Katalognummern
- Messier 34
- NGC 1039
- Melotte 17
Position und die kosmische Nachbarschaft
Messier 34 befindet sich im nördlichen Teil des Sternbilds Perseus, nahe der Grenze zu Andromeda. Aus astrofotografischer Sicht liegt der Haufen in einem dichten Sternenfeld, in dem zahlreiche Hintergrundsterne und schwache Nebelstrukturen auf Langzeitaufnahmen sichtbar werden. Er befindet sich ungefähr zwischen den hellen Sternen Algol (Beta Persei) und Almach (Gamma Andromedae), wodurch er leicht mit Fernglas oder Weitfeldoptik aufzufinden ist. In seiner Umgebung liegen auch andere fotogene Objekte wie der Kaliforniennebel (NGC 1499) und der Doppelsternhaufen im Perseus, was vielseitige Kompositionsmöglichkeiten für Weitfeldaufnahmen bietet.
Interessant zu wissen
- Messier 34 ist mit bloßem Auge unter dunklem Himmel sichtbar und leicht mit Fernglas oder kleinem Teleskop aufzulösen.
- Der Haufen ist etwa 200 Millionen Jahre alt und zeigt sowohl junge als auch alternde Sterne.
- Die Sterne von M34 besitzen eine moderate Eigenbewegung, was ihn für Langzeitaufnahmen stabil erscheinen lässt.
- Als einer der erdnächsten offenen Sternhaufen eignet sich M34 hervorragend zur Kalibrierung von Farbbalance und Sternabbildung in der Astrofotografie.
Helligkeit, Entfernung und Größe
Messier 34 hat eine scheinbare Helligkeit von etwa 5,2 mag und ist somit auch unter vorstädtischen Bedingungen leicht sichtbar. Er ist rund 1.500 Lichtjahre entfernt und hat einen tatsächlichen Durchmesser von etwa 15 Lichtjahren. Am Himmel nimmt er etwa 35 Bogenminuten ein, was etwas größer als der scheinbare Durchmesser des Vollmonds ist, und eignet sich daher ideal für Weitfeldaufnahmen mit Teleskopen oder Teleobjektiven, die eine klare Sternabbildung und guten Kontrast bieten.

