Planetarische Nebel verdanken ihren Namen einem Missverständnis: Im Teleskop früherer Jahrhunderte wirkten sie rund und blass wie ferne Planeten. Tatsächlich handelt es sich um die abgestoßenen Gashüllen sterbender Sonnen. Ein sonnenähnlicher Stern bläht sich am Ende seines Lebens auf, stößt seine äußeren Schichten ab und bringt dieses Gas durch seine intensive Strahlung zum Leuchten. Das Ergebnis sind einige der filigransten und farbenprächtigsten Objekte des Himmels – Ringe, Sanduhren und zarte Schalen. Klassiker wie der Ringnebel und der Hantelnebel gehören ebenso dazu wie kleinere, anspruchsvollere Ziele aus den NGC- und Abell-Katalogen. Viele Planetarische Nebel sind klein und verlangen lange Brennweiten und gutes Seeing, andere sind ausgedehnt und lichtschwach. Schmalbandfilter helfen, die typischen Sauerstoff- und Wasserstofflinien herauszuarbeiten. Diese Seite versammelt alle planetarischen Nebel, die ich bisher fotografiert habe. Klick dich in das jeweilige Objekt, um mehr darüber zu erfahren und alle Astrofoto-Beiträge zu sehen, in denen es vorkommt.

Der Hantelnebel ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Füchschen, etwa 861 Lichtjahre entfernt, und erreicht seine jährliche Kulmination zur astronomischen Mitternacht sowie die beste Beobachtungszeit Ende Juli.

Der Eulennebel ist ein planetarischer Nebel im Sternbild Großer Bär, etwa 2.030 Lichtjahre entfernt, und erreicht seine jährliche Kulmination zur astronomischen Mitternacht sowie die beste Beobachtungszeit Anfang März.


